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Was bisher geschah

Jana Pasco arbeitet als Weltendesignerin für Mastermind und erschafft virtuelle Realitäten, die sich kaum von der echten Welt unterscheiden. Als sie in ihrer idyllischen Welt Kerrybrook Zeugin eines Mordes wird, beginnt plötzlich die Realität selbst zu zerbrechen. Hinter den rätselhaften Ausfällen verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, das gefährlicher und tödlicher ist, als Jana jemals geahnt hätte …


Doch wie wird aus einem fast 450 Seiten langen Thriller eigentlich eine Graphic Novel?

Der Weg vom Roman zur Graphic Novel ist überraschend aufwendig und gleichzeitig ein kreativer Prozess mit vielen spannenden Entscheidungen. Christopher Tauber verwandelt die von Ursula Poznanski geschriebene Vorlage in ein Comic-Skript. Dafür konzentriert er sich auf die zentralen Handlungsstränge und entfernt die Szenen, die für den weiteren Verlauf der Geschichte nicht relevant sind. Dialoge, Figuren, Schauplätze und Handlung teilt er für einen funktionierenden Lesefluss in Panels auf und beschreibt diese für den Illustrator Timo Grubing möglichst genau.

Sobald das Skript fertiggestellt ist, beginnt Timo Grubing mit der zeichnerischen Umsetzung. Seine Aufgabe ist es die Adaption für die Lesenden visuell verständlich umzusetzen. Die ersten Entwürfe und späteren Reinzeichnungen entstehen zunächst klassisch auf Papier. Die Reinzeichnung wird daraufhin eingescannt, damit Coloration, Feinschliff und Textbubbles digital hinzugefügt werden können. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass er bewusst etwas von der Vorlage abweicht und seiner Fantasie freien Raum lässt. 

So entsteht Schritt für Schritt aus einem preisgekrönten YA-Climate-Thriller eine Graphic Novel, die mit abwechslungsreichen Zeichenstilen die sehenswerten Welten von Cryptos atemberaubend in Szene setzt – ein Must-Read nicht nur für Graphic-Novel- und Sci-Fi-Fans.

Im Juni erscheint nicht nur Cryptos – Die Graphic Novel, sondern auch die Limited Edition zu Cryptos mit edlem Farbschnitt.

https://www.youtube.com/watch?v=HZGTf_78nXQ